Providerwechsel ist geschafft

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Bei mir Stand ein Providerwechsel an. Der Wunsch nach mehr Leistung, mehr Speicher und besserer Verwaltbarkeit war einfach zu Gross, das ich den Umzug zu meinem neuen Provider unbedingt über die Bühne bringen musste.

Bei gleichem Preis und besserer Leistung kann sich ein Providerwechsel durchaus lohnen. Klick um zu Tweeten

Bei der Gelegenheit habe ich meinen Blog gleich noch mit einem kostenlosen SSL Zertifikat von Let’s Encrypt auf https:// umgestellt. Das Zertifikat ist sogar kostenlos und wird vom Provider problemlos eingebunden.
Der eigentliche Umzug war in knapp 2 Stunden erledigt. Der nervigste Teil war das hochladen der Backups auf den neuen Server. Mein Upload ist leider noch immer unter aller Sau. In der Zeit kann man getrost die eine oder andere Kanne Kaffee trinken und sich über das TV Programm aufregen.

Es war jedenfalls eine aufregende Nacht und am Tag danach standen immer wieder kleinere, unerwartete Nacharbeiten an. Aber im grossen und ganzen ging der Umzug erstaunlich gut über die Bühne.

Eine sehr gut Anleitung wie man seine Seite auf https:// bzw. SSL umstellt, gibt es bei pressengers.de zum abarbeiten. Wer sich mit Fillezilla(FTP) auskennt und sich traut ein paar Worpress Dateien zu verändern, hat in 1-2 Stunden seine Seite komplett umgestellt.
Wer Tools wie PIWIK oder Google Webmaster Tools nutzt, muss unbedingt die neue Seite auch da bekannt machen und die interne Verlinkung kann man mit dem Plugin Better Search Replace ratze fatze umbiegen.
Ach und ganz wichtig, wer ein Caching nutzt, bitte unbedingt nach der Umstellung den Cache auch löschen. Macht man das nicht, gibts mit grosser Sicherheit Fehler ohne Ende.

Die eigene Webseite mit einem SSL Zertifkat absichern und auf https:// umstellen geht mittlerweile günstig, einfach und schnell. Klick um zu Tweeten

Auch hier wieder, eine gut gepflegte Webseite und ein regelmässiges Backup sind das A und O.

Ob am Ende alles gut funktioniert, kann man auf ssllabs.com überprüfen lassen. Sehr ausführliche Infos, die bei Problemen auch von Seiten des Providers weiter helfen können.

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3 Comments

  1. Ein sehr spannendes Thema, auf das ich gerade in letzter Seite öfter gestoßen bin. Gerade im Zusammenhang mit einem CDN. Doch noch sind das alles böhmische Dörfer für mich. Ich bastele ja grundsätzlich sehr, sehr gerne an meiner Webseite… muss daher unbedingt einmal ausloten, was sich dahinter verbirgt, und inwieweit ich so ein Zertifikat “brauche”. Danke für den Anstoß und die Tipps!

    • Hallo Heike, schön das auch Dich das Thema interessiert. Was willst Du mit einem “Content Distribution Network”? Hast Du soviel zu verteilen?
      Ob man so ein SSL-Zertifikat braucht, muss man von Fall zu Fall ausloten. Für einen klassischen Blog ist es eher Kosmetik, als technisch notwendig.
      Ich habe nun noch ein paar Infos zum Thema in einem weiteren Beitrag: https://www.fuenfzig-millimeter.de/allgemein/providerwechsel-nachtrag/ zusammengefasst.

      • Vielen Dank für den Nachtrag! Nein, vieles habe ich im Grunde nicht zu verteilen. Aber mein Herz schlägt aktuell für Videografit. Die Dateien sind entsprechend größer, so dass die Ladezeit der Seiten deutlich ansteigt. Durch die Umstellung auf ein CDN kann man dem anscheinend entgegenwirken. Ich habe eine kostenfreie Variante gefunden, muss mich aber noch intensiv mit den richtigen Settings auseinandersetzen. Dazu fehlt im Moment leider die Zeit. Liebe Grüße, Heike

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